Stadtgeschichtliche Ausstellung

Eine Reihe von Dokumenten und Porträts erinnert an ihre österreichische Vergangenheit von 1283 – 1806

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Werke und Dokumente zum Leben und Werk des Dichters Carl B. Weitzmann

Dieser Raum lädt zu einem Gang durch die Geschichte der Stadt ein. Eine Reihe von Dokumenten und Porträts erinnert an ihre vorderösterreichische Vergangenheit von 1283–1806.

Die sechs Zünfte der Handwerker spielten eine entscheidende Rolle im wirtschafti8czh sozialen Leben der Stadt. Ihre Zunfttruhen, Mitgliedsbücher und Ordnungen zeugen von ihrer damaligen Bedeutung. Die um 1730 vom Munderkinger Maler Franz Joseph Gerber geschaffenen Labaren mit den Darstellungen ihrer Patrone dokumentieren ihren engen religiösen Bezug.

Ein besonders kostbares Dokument ist die Zunfttruhe der Schützengesellschaft mit der Darstellung von Mitgliedern in ihrer zeitgenössischen Tracht.

Vier Porträts der Äbten Konrad Kneer, Ignaz Stein, Paul Schmid und Bernhard Kempter dokumentieren die enge Beziehung zum nahegelegenen Reichsstift Marchtal.

Porträts und Dokumente erinnern an Leben und Wirken des bedeutenden Politikers und württembergischen Innenministers Carl Joseph von Schmid. Ein Modell zeigt die 1893 auf seine Initiative geschaffene repräsentative Donaubrücke, die 1945 gesprengt wurde. Sie war die erste Spannbetonbrücke der Welt.